Stiftung
 


Die Rainer Malkowski Stiftung wurde im Jahr 2005 gegründet.
Zweck der Stiftung ist die Förderung deutschsprachiger Literatur und die Vergabe des Rainer-Malkowski-Preises.
Die Preissumme beträgt 30.000 Euro, der Rainer-Malowski-Preis ist damit einer der höchstdotierten Literaturpreise.

Jury: Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Borchmeyer, Prof. Dr. Peter Horst Neumann (†), Thedel von Wallmoden, Reiner Kunze, Katja Schaefer.


Rainer-Malkowski-Preisträger 2008:
Adolf Endler und Kurt Drawert

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Zwischen Adolf Endler (1930-2009) und Kurt Drawert (geb. 1956) bestand eine große Affinität, es verband sie beide ihre ähnliche Biographie vor dem Hintergrund der DDR. Aber sie liegen eine Generation auseinander und jeder spricht mit seiner ganz eigenständigen Sprache über die Lage der Dinge.


Drawert, der jüngere der beiden Schriftsteller, verarbeitet in seinem Werk große Themen wie Ortlosigkeit bzw Heimatlosigkeit oder auch Privateigentum. Diese Themen sind zum Teil zugleich die Titel seiner Bände. Durch den Gang der Geschichte haben sich viele seiner Gedanken bestätigt. Man könnte sagen, das Leben hat ihm recht gegeben, was nicht so häufig geschieht. Dabei pflegt Drawert in seinen Gedichten einen wunderbaren Stil, er ist ein echter Poet.


Adolf Endler, der ältere, dagegen war breiter angelegt, er schrieb frecher, frischer; eine Volte zur Ironie und ungewöhnliche poetische Einfälle zeichneten sein Werk aus. Endler iwareine wichtige Stimme, mit seiner ›deutschen Karriere‹ galt er als absolute Leitfigur.




© Verlag C.H.Beck / © Lothar Deus


Die Verleihung des Rainer-Malkowski-Preises an Adolf Endler und Kurt Drawert fand am 24. November 2008 um 19.00 Uhr in den Räumen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste statt. Die Laudatio hielt Jens Jessen.

> http://www.badsk.de

> Rainer-Malkowski-Preisträger 2006: Manfred Peter Hein
> Rainer-Malkowski-Preisträger 2010: Angela Krauß
> Rainer-Malkowski-Preisträger 2012: Christoph Meckel, Lutz Seiler
> Rainer-Malkowski-Preisträger 2014: Daniela Danz, Mirko Bonné
> Rainer-Malkowski-Preisträger 2016: Klaus Merz, Efrat Gal Ed


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